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Vergänglichkeit umarmen

  • Autorenbild: Anna-Marielle Krivec
    Anna-Marielle Krivec
  • 23. Juli 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Aug. 2022



Die Angst vor dem Tod ist erstmal menschlich, verständlich und natürlich.

Haben wir aber übermäßig Angst vor unserer eigenen Vergänglichkeit, klammern wir uns nur noch mehr an vergängliche Dinge oder andere Menschen, versuchen diese zu halten und vermeiden alles, was uns unsere eigene Vergänglichkeit noch mehr vor Augen führt. Wir hören auf, oder wir fangen erst oft gar nicht richtig an zu leben.


Wir schöpfen das Potenzial unseres Lebens nicht aus und wir schöpfen auch unser eigenes Potential nicht aus. Wir werden fest, wir werden eventuell sogar krank, wir werden unglücklich und häufig verlieren wir Vertrauen in uns und auch in andere. Wir klammern uns verzweifelt an ein Leben, das genau dadurch viel weniger lebenswert wird.


Wird uns das bewusst und erkennen wir die Schönheit der Vergänglichkeit, sehen die Chance in unserer Sterblichkeit, so können wir die Kostbarkeit des Lebens und des Moments erkennen. Wir sehen ganz klar, wie besonders und wichtig jede Sekunde unseres Lebens ist.


Wir alle müssen irgendwann sterben und niemand weiß, wie viel Lebenszeit uns noch geschenkt wird.

Das einzige, das wir tun können ist, diese Zeit mit uns selbst und unseren Liebsten so zu gestalten, dass es in Ordnung wäre jederzeit selbst zu gehen oder unsere Liebsten gehen zu lassen.


Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Vertrauen in das Leben (und somit in die Vergänglichkeit) und die Dankbarkeit für jede Sekunde uns geschenkter Lebenszeit, ein Schlüssel für ein erfülltes Leben sein können.


Von Herzen,


Marielle



 
 
 

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©2023 Anna-Marielle Krivec

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